Es gibt Orte, die etwas Unbeschreibliches bewirken, wenn man sie zum ersten Mal sieht. Der Verdon gehört dazu. Diese Kalkwände, die sich über Hunderte von Metern hinabstürzen, dieses fast freche Türkiswasser, diese Ecken, die man zu haben scheint, um dort einen zeitlosen Tag zu verbringen. Und doch begnügen sich viele Besucher damit, nur den Rändern zu folgen. Diejenigen, die in die Schluchten hinabsteigen, sehen etwas anderes.
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Abenteuer in den Schluchten und Flüssen des Verdon sicher erleben
Canyoning im Verdon ist nichts, was man spontan macht. Die engen Schluchten, Sprünge in Becken, deren Grund man nicht immer sieht, technische Passagen unter Wasserfällen: all das erfordert eine seriöse Begleitung, besonders beim ersten Mal.
Mit Profis unterwegs zu sein, die jeden Winkel des Geländes kennen, verändert das Erlebnis grundlegend. Seine Tagesplanung erfahrenen Guides anzuvertrauen, die seit Jahren Canyoning in den Flüssen des Verdon betreiben, bedeutet, die Show zu genießen, ohne allein mit den Unwägbarkeiten eines so launischen wie wunderschönen aquatischen Umfelds umgehen zu müssen. Die Sicherheitsanweisungen werden schnell verstanden, wenn sie gut erklärt sind, und danach heißt es: Action!

Welches Niveau braucht man, um mit der Familie Canyoning zu machen?
Gute Nachrichten für diejenigen, die befürchten, vor ihren Kindern in Schwierigkeiten zu geraten: Der Verdon bietet Strecken für alle Profile. Anfänger, Familien mit Kindern ab 8 oder 10 Jahren, Freundesgruppen ohne technische Erfahrung … jeder findet eine passende Route. Die Begleitungen bieten sehr oft progressive Schwierigkeitsgrade an, vom Einsteiger-Canyoning mit einigen kleinen Sprüngen und natürlichen Rutschen bis zu anspruchsvolleren Abfahrten für diejenigen, die ein bisschen mehr Nervenkitzel suchen.
Canyoning ist nicht nur für erfahrene Sportler reserviert, und der Verdon beweist das jede Saison. Einige Strecken sind bereits im Frühling begehbar, andere sind ideal im Hochsommer, wenn die Hitze jeden Sprung noch wohltuender macht.
Welche Ausrüstung sollte man für einen Wasserausflug in den Alpen mitnehmen?
Eine beruhigende Klarstellung für diejenigen, die glauben, vor dem ersten Zeh im Wasser in spezielle Ausrüstung investieren zu müssen: Die Ausrüstung wird von den Anbietern gestellt. Neoprenanzug, Helm, Gurt, passende Schuhe … alles ist im Paket enthalten.
Was man selbst mitbringen muss, passt in eine kleine wasserdichte Tasche. Wechselkleidung für danach, wasserfeste Sonnencreme, etwas zu knabbern für den Fall eines langen halben Tages und ausreichend Wasser. Die goldene Regel, die oft in der Aufregung vor dem Start vergessen wird, ist, gut hydriert und ausgeruht zu kommen. Der Verdon im Juli bei 35 Grad ermüdet mehr, als man denkt, selbst wenn man die Hälfte der Strecke im Wasser verbringt.
Der Verdon hält seine besten Überraschungen für diejenigen bereit, die bereit sind, den markierten Weg zu verlassen und sich wirklich zu wagen. Ein verstecktes Becken an einer Flussbiegung, ein Wasserfall, den man hört, bevor man ihn sieht, ein Licht, das am späten Nachmittag auf den nassen Felsen reflektiert … Diese Momente stehen auf keiner Touristenkarte. Sie erlebt man mit den Füßen im Wasser.